top of page

Warum fällt uns Pausenkultur so schwer?

Oder sind alle Meldungen, Statistiken, die Milliardenschäden an der Volkswirtschaft durch Burnouts nur erfunden?


Hallo du wunderbares DU


Taffe Frage, ich weiss und so was von paradox. Es ist ein Klassiker, der in Unternehmen und Medien immer wieder auftaucht: die Rede vom «zu viel», vom immer schneller, höher, weiter – und vom gefährlichen Ignorieren der eigenen Grenzen. Die traurigen Beispiele aus der Praxis und Prominenz zeigen, was passieren kann, wenn Warnzeichen ignoriert werden.


Carsten Schloter – Burnout mit tragischem Ausgang

Carsten Schloter, der frühere Chef von Swisscom, war ein Vorzeige-Manager – leistungsstark, visionär und scheinbar immer präsent. Doch im Sommer 2013 wurde er tot aufgefunden, Ursache war Suizid infolge von Burnout. Medien berichten, er habe Warnsignale übersehen, Pausen oft nicht zugelassen, den Fokus immer auf Leistung gehalten. Schloter hatte stets das Gefühl, «nicht mehr abschalten zu können». Dieses Beispiel zeigt:

Wer seine eigenen Grenzen ignoriert, riskiert nicht nur seine Gesundheit, sondern mitunter das Leben.
ree

Wie oft ignorieren wir die Warnzeichen?

Medial heisst es oft: «Burnout nimmt zu», «Immer mehr Menschen sind erschöpft». Trotzdem hält sich das Bild des «starken Mitarbeiters», der durchzieht und Pausen als Schwäche sieht. Dabei ist das Gegenteil wahr:

Pausen sind Power! Sie schützen unser Gehirn und unser Herz auf lange Sicht.

Persönliche Erfahrung

Pausen lernen von KLEIN AUF

Als meine Tochter noch ganz klein war, habe ich nie gesagt: „Jetzt ist Pause, 30 Minuten müssen rum sein.“ Stattdessen stellte ich den Wecker, gab ihr die klare Grenze: „Wenn es klingelt, darfst du wieder herauskommen. Bis dahin Ruhe – du musst nicht schlafen, einfach nur sein.“ Sie hat gelernt, die Ruhe als wertvoll zu erleben. Sie wäre nur vor dem Klingen aus dem Zimmer gekommen, wenn Gefahr gedroht hätte, ein Feuer ausgebrochen wäre. Auch heute noch, Jahrzehnte später, gehört eine 30-Minuten-Auszeit, mein Powernap, zu meinem täglichen Ritual – und das mit über 70 Jahren.


Was die Praxis zeigt

Mut zur Pause

In meinem Job beim Fernsehen hatte ich den wohl coolsten Chef überhaupt. Er hatte in unserem kleinen Archivraum Gymnastikmatten und ein Kissen ausgelegt. Wer eine Pause brauchte, konnte sich dort zurückziehen – ganz unkompliziert, ohne Rechtfertigung. Oft lag ich dort und sagte nur:  «Himmlisch, diese Ruhe!»

Aber man musste sich trauen: zu sagen „Hey, ich mache mal Pause, ganz für mich.“ Das ist oft der schwierigste Schritt. Bei Raucher:innen scheint es diese Hemmschwelle nicht zu geben. Sie machen Pausen, wenn immer es ihnen beliebt.


Auch wenn es auf einer Matte unter dem Bürotisch ist.... Augen zu und Träumen....
Auch wenn es auf einer Matte unter dem Bürotisch ist.... Augen zu und Träumen....

Warum fällt uns Pausenkultur so schwer?

  • Gesellschaftlich gelten Pausen oft als «verlorene Arbeitszeit» 

  • Vorgesetzte leben selten pausenfreundliche Vorbilder vor

  • Angst vor Bewertung: Wer Pause macht, wirkt schnell faul

  • Viele wissen gar nicht, wie «echte» Erholung funktioniert


Praxisbeispiele aus den Medien

  • Google und SAP bauen explizite Ruheräume, in denen Powernaps ausdrücklich erwünscht sind

  • Bei Volkswagen gibt es strikte Handy-Pausen für Mitarbeitende, um wirklich abzuschalten

  • In Start-ups sind Pausen längst Teil der Innovationskultur


Fazit:

Pausen sind Mut & Selbstfürsorge

Es braucht Mut, sich Pausen einzuräumen. Wer sie lebt, schützt sich selbst und zeigt anderen: Ich nehme mich wichtig. Und es wirkt: Nicht selten sind echte Ruhephasen der Schlüssel zu Produktivität, Lebensfreude und Gesundheit. Fangen wir also einfach an – erst bei uns selbst. Vielleicht mit einem Wecker und einer klaren Zeit.


Und das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.

Handlungsimpuls


ree

Nimm heute eine bewusste Pause – ganz für dich. Stell dir den Wecker, schalte ab, sei einfach mal still.


Dein Körper und Geist werden dir danken!


Wenn du magst, hier eins der magischen Tools von Access:

Ein klassisches Access-Tool, das du sofort anwenden kannst, ist die Frage:

„Wem gehört das eigentlich?“

Wenn du heute eine belastende Emotion, stressigen Gedanken oder Druck spürst, halte kurz inne. Frage dich ehrlich und neugierig:


„Ist das überhaupt meins – oder nehme ich vielleicht etwas von anderen auf?“


Oft übernehmen wir Stimmungen, Sorgen oder Erwartungen von Kollegen, Familie oder Umfeld, ohne es zu merken. Das Access-Werkzeug ermöglicht, wieder bei dir selbst anzukommen.


Anleitung:

  • Halte kurz inne und spüre, was dich gerade bewegt.

  • Stelle innerlich die Frage: „Wem gehört das?“

  • Sei offen für die Antwort, ohne zu bewerten.

  • Wenn du das Gefühl hast, es gehört nicht dir, kannst du innerlich sagen: „Alles, was nicht meins ist, schicke ich zurück.“


Dieses einfache Tool hilft dabei, Klarheit zu schaffen, emotionalen Ballast abzugeben und selbstbestimmter durch den Tag zu gehen. Probiere es heute einfach aus!


Wir freuen uns auf dich.

Herzlichst

Ruth und Cornelia



PS: Sommer-Aktion

2 für 1 für Erwachsen/Teenager: kaufen jetzt bis Ende August, einlösen 3 Monate ab Kauf

3 für 1: für Kinder: kaufen jetzt bis Ende August, einlösen 3 Monate ab Kauf

Session mit mir...
Jetzt kaufen


Kommentare


bottom of page