Wie kann ich meine Resilienz in Krisensituationen gezielt stärken
- Ruth Aschilier

- 11. Juni
- 7 Min. Lesezeit
Teil 2: Remote und Resilienz, Chancen und Gefahren!?
Liebes, wunderbares DU
Manchmal denke ich, mein Leben bestand aus einer einzigen, nie endenden Staffel „Wer organisiert am besten das Chaos?“ Mein Stress? Den habe ich mir meistens selbst gemacht – und er kam in Wellen, passend zum Alter meiner Tochter. Mal war er ein laues Lüftchen, mal ein Orkan.
Unser Glück: Wir hatten eine «Pflegemutter», die meine Tochter jeden Morgen um sieben Uhr abholte – und zwar mit einer Zuverlässigkeit, die selbst Schweizer Uhren neidisch machen würde. Als bekennende Nachtigall war das für mich das größte Geschenk überhaupt, denn mein Job im Export verlangte schon früh nach voller Leistung.
Dann kam die Schule – und mit ihr eine liebenswerte Wienerin ins Haus gegenüber. Liebe auf den ersten Blick! Sie wurde zur Anlaufstelle für alle Kinder arbeitender Mütter. Mittagsmenü? Von Reis über Nudeln bis Kartoffeln, alles dabei. Ich glaube, sie hätte sogar einen Michelin-Stern verdient – für soziale Kompetenz und Spaghetti Bolognese.
Nach Trennung und Wohnungserweiterung kamen Au-pair-Mädchen ins Spiel. Und jedes Mal, wenn ich dachte, jetzt läuft’s, stand schon die nächste Krise vor der Tür. Anpassung? Klar. Sonntagsspaziergang? Eher nicht. Mein Ex-Mann? Nun ja, sagen wir, er war eher Zuschauer als Mitspieler.
Gut, ich habe ein Organisationstalent im Blut. Aber mal ehrlich: Muss man wirklich jedem Fisch beibringen, auf Bäume zu klettern? Oder darf man auch mal delegieren, Hilfe annehmen und sich eingestehen: Ich kann nicht alles – und das ist völlig okay!
Was kannst du tun, wenn dir das Wasser bis zum Hals steht?

Delegieren, loslassen, Unterstützung suchen – und manchmal einfach darüber lachen.
Denn Resilienz heisst nicht, alles allein zu schaffen, sondern zu wissen, wann du dir ein Rettungsboot holen darfst.
Um deine Resilienz in Krisensituationen gezielt zu stärken, kannst du auf eine Kombination aus bewährten Strategien und praktischen Tools setzen:
Akzeptiere, was du nicht kontrollieren kannst:
Schreibe auf, was in deiner Situation veränderbar ist und was nicht. Konzentriere deine Energie auf die Bereiche, die du beeinflussen kannst, statt dich an Unveränderlichem aufzureiben.
Stelle dir die Frage: „Gehört das wirklich mir?“ oder „Kann ich das gerade ändern, oder ist es einfach nur interessant?“ Das Access Clearing Statement kann helfen, Anhaftungen an Unveränderlichem zu lösen.
Nutze die Frage: „Was ist sonst noch möglich?“ und „Welche Energie, Raum und Bewusstsein kann ich sein, um mit Leichtigkeit Veränderung zu schaffen?“
Pflege soziale Verbindungen:
Suche gezielt den Kontakt zu Menschen, die dir zuhören und dich unterstützen. Gemeinsame Bewältigung stärkt das Gefühl von Zugehörigkeit und hilft, Krisen besser zu meistern.
Frage dich: „Welche Verbindung würde mir jetzt wirklich gut tun?“ oder „Wen kann ich heute um Unterstützung bitten, den ich bisher nicht in Betracht gezogen habe?“ Erlaube dir, Empfangen zu üben – ein zentrales Access-Tool.
Setze dir realistische, kleine Ziele:
Gerade in schwierigen Zeiten hilft es, den Fokus auf erreichbare Schritte zu legen. Frage dich: „Was kann ich heute konkret tun, um voranzukommen?“
Stelle dir die Frage: „Welcher kleine Schritt wäre heute für mich möglich?“ und „Was kann ich heute wählen, das alles verändern könnte?“ Access Consciousness betont die Kraft der Wahl im Hier und Jetzt.
Praktiziere Achtsamkeit und Selbstfürsorge:
Nutze Atemübungen, kurze Meditationen oder kleine Pausen, um im Hier und Jetzt zu bleiben. Das hilft, negative Gedankenspiralen zu durchbrechen und Stress abzubauen.
Nutze Access Bars® oder das Clearing Statement, um Gedankenkarusselle zu stoppen. Frage: „Was braucht mein Körper jetzt wirklich?“ oder „Wie kann ich mir heute mehr Leichtigkeit erlauben?“
Reframe die Krise als Lernchance:
Überlege, was du aus der aktuellen Situation lernen kannst. Schreibe auf, welche Stärken du gerade entdeckst oder entwickelst, und frage dich: „Wie kann ich diese Erfahrung für mich oder andere nutzen?“
Frage: „Was ist das Geschenk in dieser Situation, das ich noch nicht erkannt habe?“ oder „Welche Fähigkeit entwickle ich gerade, die mir in Zukunft dienen wird?“ Access Consciousness lädt dazu ein, in allem eine Möglichkeit zu sehen.
Sei selbst mitfühlend:
Behandle dich in schwierigen Zeiten so freundlich, wie du es bei einem guten Freund tun würdest. Akzeptiere, dass starke Emotionen normal sind, und gib dir selbst Zeit zur Verarbeitung.
Frage dich: „Wie würde ich mit einem guten Freund sprechen?“ und „Was, wenn ich mir heute alles verzeihen könnte?“ Das Clearing Statement kann helfen, alte Selbstvorwürfe loszulassen.
Bleibe flexibel und offen für Veränderungen:
Passe deine Pläne an, wenn nötig, und probiere neue Wege aus. Flexibles Denken hilft, schneller neue Lösungen zu finden und sich auf Veränderungen einzustellen.
Stelle dir die Frage: „Was ist sonst noch alles möglich?“ und „Welche Wahl kann ich heute treffen, die ich gestern noch nicht in Betracht gezogen habe?“ Offenheit für neue Möglichkeiten ist ein zentrales Access-Prinzip.
Hol dir Unterstützung, wenn nötig:
Zögere nicht, professionelle Hilfe oder Trainings in Anspruch zu nehmen, wenn du das Gefühl hast, allein nicht weiterzukommen.
Frage: „Wer oder was kann mir jetzt wirklich weiterhelfen?“ oder „Welche Unterstützung kann ich empfangen, die ich bisher abgelehnt habe?“ Empfangen ist bei Access Consciousness eine wichtige Ressource für Wachstum und Leichtigkeit.
Diese Fragen und Tools helfen dir, Situationen aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und mehr Leichtigkeit, Klarheit und Handlungsfähigkeit zu gewinnen. Du möchtest mehr davon?
Einführung für mehr Leichtigkeit...
An Krisen wachsen
Diese Ansätze helfen dir, Krisen nicht nur zu überstehen, sondern daran zu wachsen – und mit mehr Klarheit, Stärke und Zuversicht daraus hervorzugehen.
Wenn deine Superkräfte beim Delegieren versagen, bist du nicht allein – das passiert selbst den besten Organisationstalenten! Hier sind konkrete Schritte, wie du wieder handlungsfähig wirst:
Reflektiere, noch besser - werden zur wandelnden Frage:
Reflektiere die Haltung:
Oft stehen uns innere Glaubenssätze im Weg, wie „Ich muss alles selbst machen“ oder „Niemand macht es so gut wie ich“. Erkenne diese Muster und erlaube dir, Verantwortung abzugeben – auch wenn’s ungewohnt ist.
PS: Ich habe bis heute oft die Tendenz zu mir zu sagen: wenn man nicht alles selber macht... Frage mich dann sogleich: Wie kann ich besser, klarer kommunizieren, was ich möchte?
Kläre, was wirklich delegiert werden kann:
Analysiere deine Aufgaben schriftlich. Was muss wirklich von dir erledigt werden, und was könntest du abgeben? Starte mit kleineren, überschaubaren Aufgaben, um Vertrauen ins Delegieren zurückzugewinnen.
Wähle die richtigen Personen:
Überlege, wer im Team/Familie die passenden Stärken und Interessen hat. Delegiere nicht immer an die „Superstars“, sondern fördere auch andere, damit das Team als Ganzes wächst.
Kommuniziere klar und vollständig:
Erkläre, warum du die Aufgabe delegierst, was genau zu tun ist, welches Ergebnis du erwartest und bis wann. Stelle alle nötigen Informationen und Ressourcen zur Verfügung.
Vertraue und lass los:
Gib der Person Handlungsspielraum und sei für Rückfragen da, ohne zu kontrollieren oder zu mikromanagen. Regelmässige Zwischenbesprechungen helfen, den Überblick zu behalten und Unsicherheiten zu klären.
Feedback und Nachjustieren:
Gib konstruktives Feedback, lobe Erfolge und lerne gemeinsam aus Fehlern. So wächst das Vertrauen auf beiden Seiten und das Delegieren wird mit jeder Runde leichter46.
Akzeptiere, dass nicht alles perfekt laufen muss:
Delegieren heisst auch, andere Wege und Lösungen zuzulassen. Perfektionismus loszulassen, ist der grösste Superkraft-Booster!
Wenn du das Gefühl hast, dass es wirklich gar nicht klappt, frage dich ehrlich: Muss ich diese Aufgabe überhaupt selbst verantworten – oder kann ich sie ganz loslassen?
Und: Wer könnte mich unterstützen, meine Delegationsfähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln?
Kurz: Delegieren ist kein Hexenwerk, sondern eine erlernbare Fähigkeit – und manchmal ist der grösste Schritt einfach, sich selbst zu erlauben, nicht alles allein machen zu müssen.
Wenn du genug hast von all diesen Buzzwords, diesen Hypes - Lust verspürst, endlich du selbst zu sein - dann ist jetzt die Zeit reif. Pack die Chancen des Zeitgeist - wirklich flexibel und selbstbestimmt zu arbeiten. Weit weg von Ablenkung und dem Pendelstress.
In unserem LOVERS BOOTCAMP zeigen wir dir die Tausend und eine Möglichkeit, wie die "resilient" wirst und bleibst. Wie alles im Leben zu dir kommt, mit Leichtigkeit und Freude und Herrlichkeit.
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Work-Life-Balance, Glaubenssätze und Co.
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Du hast die Wahl
Nutze die Chancen für mehr Flexibilität und persönliche Entfaltung – werde dir gewahr, wo die Risiken verborgen sind. Die permanente Ablenkung, die Reizüberflutung, das nach-hecheln der neuesten Buzzwords bringt mehr Stress mit sich, als uns lieb ist. Die steigenden Burnoutzahlen sprechen eine klare Sprache - trotz hippen Buzzwords wie remote, Residenz und Agilität.
Ein einziges Allheilmittel gibt es schlicht nicht. Es braucht ein Zusammenspiel aus individueller Stärke, unterstützenden Strukturen und einer neuen Arbeitskultur. Und die Einsicht, dass Kommunikation mehr als nur reden ist.
Im LOVERS BOOTCAMP gehen wir genau diesen Weg: Wir stärken nicht nur deine persönliche Resilienz, sondern fördern echte Verbindung, Gemeinschaft und nachhaltige Veränderung – für ein gesundes und erfülltes Leben, auch im digitalen Zeitalter.
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Wir freuen uns auf Dich.
Ruth
Vergleich
LOVERS BOOTCAMP vs.
Klassische Resilienz-Programme
Aspekt | Klassische Resilienz-Programme | LOVERS BOOTCAMP (Alleinstellungsmerkmale) |
Fokus | Individuelle Resilienz, Stressmanagement, mentale Gesundheit | Beziehungskompetenz, Gemeinschaft, echte Verbindung |
Zielsetzung | Stärkung der Einzelperson für den Umgang mit Belastungen | Transformation von Beziehungen, nachhaltiges Miteinander |
Methodik | Blended Learning, Online-Module, Peer-Coaching, Tools zur Selbstreflexion | Kombination aus Ayurveda, Access Consciousness, systemischen Ansätzen |
Verantwortung | Betonung der Selbstverantwortung und individuellen Anpassung | Ablehnung der reinen Individualisierung: Fokus auf gemeinsame Entwicklung und gegenseitige Unterstützung |
Umgang mit Problemen | Anpassung an bestehende (Arbeits-)Strukturen, Umgang mit Druck und Stress | Bewusste Veränderung von Beziehungs- und Lebensstrukturen, nicht nur Anpassung an Missstände |
Community-Aspekt | Aufbau einer Resilienz-Community, aber oft mit Fokus auf individuelle Ziele | Kollektive Transformation, echte Gemeinschaft, Co-Kreation |
Inhalte & Rituale | Resilienz-Kompetenzen, Stressbewältigung, Achtsamkeit, Selbstführung | Rituale und Tools für Intimität, Verbindung, Wachstum, Ayurveda-Routinen, Access-Fragen |
Langfristigkeit | Zeitlich begrenzte Programme, Fokus auf individuelle Umsetzung | Nachhaltige Begleitung, Integration in den Alltag, Follow-up und Community-Bindung |



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