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Geht der Krug wirklich so lange zum Brunnen, bis er bricht?

Teil 1/2


Hallo du fantastisches Wesen


Kennst du das auch? Erneut fällt ein Arbeitskollege nach einem Unfall komplett aus, eine Kollegin ist mal wieder so erschöpft, dass der Arzt sie krankschreibt – schon zum x-ten Mal dieses Jahr.

  • Vertretung? Fehlanzeige.

  • Ein „Aushilfe-Pool“? Gibt es nicht.

  • Stattdessen trudeln Woche für Woche neue Arztzeugnisse ein, mit offenem Ende.

  • Und du…? Arbeitest für zwei.


Ich habe das oft erlebt

Der Frust wächst, die Belastung wird jedes Mal ein Stück grösser. Und nein, natürlich soll niemand mit Grippe oder Fieber ins Büro – niemand will das eigene Team gefährden. Aber was passiert, wenn im Betrieb kein Reserveteam, keine Vertretung aufgefahren werden kann? Dann bleibt die Extra-Arbeit an den gleichen Schultern hängen – Überstundenhäufung inklusive. Wie oft hast du das schon geschoben… und wer schiebt mit dir?


Geht der Krug wirklich so lange zum Brunnen, bis er bricht?


Sprichwort: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
Sprichwort: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

Fakten und Zahlen

Burnout in Zahlen – und warum proaktive CEOs, HR & Teamleads jetzt handeln müssen

Die aktuelle CSS-Studie, durchgeführt von der Forschungsstelle Sotomo, Zürich, zeichnet ein alarmierendes Bild:

  • Über 68 % der Schweizer Erwerbstätigen fühlen sich müde und erschöpft.

  • 75 % stehen unter permanentem Leistungsdruck,

  • und mehr als ein Drittel – vor allem zwischen 18 und 35 – bewertet den eigenen Gesundheitszustand als «nicht gut»

  • Die Zahl der Burnout-Fälle und längeren, psychisch bedingten Ausfallzeiten steigt seit Jahren kontinuierlich.


Was kostet das Unternehmen konkret?

  • Der jährliche Produktivitätsverlust durch Stress und Burnout liegt bei mindestens 6,5 Milliarden CHF, laut Gesundheitsförderung Schweiz.

  • Pro Burnout-bedingtem Ausfall entstehen Kosten von mindestens 6–9 Monatsgehältern, bei Führungskräften (Abteilungsleiter, Chefetage) sogar bis zu einem Jahreslohn.

  • Ersetzt ein Teammitglied oder eine Führungsperson das Unternehmen, fallen noch zusätzliche Einarbeitungskosten von CHF 5'000–100'000 an.


Doch die Folgen gehen darüber hinaus

Die Arbeit in der Abwesenheit übernimmt oft das bestehende Team, das dabei selbst an Belastungsgrenzen gerät – was zu einer gefährlichen Spirale weiterer Ausfälle führen kann.


Warum wird dennoch oft nichts unternommen?

  • Die Zahlen und echten Kosten werden in der Personalbuchhaltung meist nicht gesondert geführt – Taggelder, Mehrstunden, Know-how-Verlust oder Fluktuation tauchen oft nur als Randnotiz auf.

  • Prävention gilt als «weiche» Massnahme – bis der Krug wirklich bricht und die realen Verluste im Jahresabschluss sichtbar werden.


Mediatorin und neutrale Beobachterin

Meine Rolle als Mediatorin und neutrale Beobachterin an Sitzungen ermöglicht konstruktives Feedback und sorgt für ehrliche Reflexion:

  • Mit Ruheräumen,

  • klaren Sitzungsregeln und

  • externer Moderation

  • lassen sich Eskalationen und Überbelastungen nachweislich reduzieren.


Sieben Wünsche

Unternehmen, die die 7 Wünsche umsetzen – (haben sich klar auch aus unserer Umfrage ergeben)

  • Wunsch 1: Klare Spielregeln zur Minimierung von Reizüberflutung

  • Wunsch 2: Ruheräume

  • Wunsch 3: Klare Unterscheidung von Brainstorming & Meetings

  • Wunsch 4: Interner „POOL“ mit Allroundern

  • Wunsch 5: Monatliche Sitzungen mit externem Coach/Consultant

  • Wunsch 6: Gleitzeiten & Homeoffice

  • Wunsch 7: Team-Zusammensetzung prüfen/Diversität fördern



Wunscherfüllung wie Aschenputtel
Wunscherfüllung wie Aschenputtel

Aktive Prävention

Was wie ein Märchen klingt, lässt sich Schritt für Schritt umsetzten. Einen Ruheraum einzurichten ist sicher eines der einfacheren Übungen. Die Kommunikation zu verändern, braucht ein tägliches Training und muss bei jeden selbst beginnen. Alles ist möglich. Packt es an - ich helfe gerne dabei. Nach einer klaren Standpunkt- und Bedarfsanalyse kann die Umsetzung beginnen.


Erst-Gespräch ON-LINE, 30 Minuten
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Jeder weiss: da wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wer Wünsche seiner Belegschaft beherzigt, sie erfüllt, kann damit rechnen, dass....

  • Weniger Fehltagen (bis zu -35 %)

  • niedrigeres Stresslevel

  • besserer Produktivität und

  • deutlich gesunkenen Fluktuationskosten.


Fakten sprechen eine klare Sprache: Wer Burnout-Prävention aktiv angeht, schützt nicht nur die Gesundheit seiner Menschen, sondern spart tatsächlich viel Geld!


Dein erster Schritt: Mach bewusst eine Pause, wenn es auch nur 2, 3 Minuten sind. Dazu in meinem Beispiel «Warum fällt uns Pausen machen so schwer» nachlesen:

Wer seine eigenen Grenzen ignoriert, riskiert nicht nur seine Gesundheit, sondern mitunter das Leben.
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Handlungsimpuls


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Genug beobachtet? Wenn du ähnliches erlebst, ähnliche Wünsche im Raum stehen, warte nicht, bis der Krug tatsächlich bricht!


Ruf jetzt an und lass uns gemeinsam deinen Standpunkt und deinen konkreten Bedarf klären. So geht Prävention, bevor es teuer wird – klar, konstruktiv und ehrlich.


Wir freuen uns auf dich.

Herzlichst

Ruth



PS: Sommer-Aktion

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