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Angst: Warum sie da ist – und wie wir freundlich mit ihr umgehen können

«Walk for Sepsis Prevention», Reise-Etappe 9



Hallo, Du wunderbares DU


Als Kind habe ich früh gelernt, wie sich Enge, Ausgeliefertsein und Kontrollverlust anfühlen. Wenn ich «nicht gehorcht» hatte, wurde ich in den Keller gesperrt – und musste dort bleiben, bis ich alle Äpfel angebissen und auf den Naturboden gepinkelt hatte. Solche Erfahrungen prägen. Sie verschwinden nicht einfach, nur weil man später erwachsen ist. Sie sitzen im Körper, im Nervensystem, im Bauchgefühl.


Heute merke ich: Ich muss diese Reaktionen nicht mehr wegdrücken oder mich dafür schämen. Dank meiner Magic-Access-Tools kann ich mich heute besser vorbereiten – auf lange Strassentunnels (die es bei uns ja zuhauf gibt), ein Konzert, eine Gondel beim Skifahren oder andere Situationen, in denen es eng, laut oder schwer kontrollierbar wird.


Vorbereitung ist für mich kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Akt von Selbstrespekt. Ich kenne meine Trigger, ich kenne meine Grenzen, und ich kenne Wege, wie ich mir selbst Sicherheit geben kann.

Roger sagt im LIVE-Gespräch öfter von sich selbst, er sei ein «Schisshase» – jemand, der Angst hat, manchmal sogar panisch wird. Allein diese Ehrlichkeit ist schon ein wichtiger Schritt: Er macht sichtbar, was viele lieber verstecken. In diesem Blogbeitrag geht es darum, was Angst eigentlich ist, woher sie kommt und wie wir mit ihr arbeiten können, statt gegen sie zu kämpfen.


Und natürlich darum, welche Hilfen – inklusive Rückführung/Imagination und meinen Magic Tools and Toys von Access Consciousness – ich Dir und Menschen wie Roger anbieten kann.


Was ist Angst – psychologisch logisch?

Angst ist eine natürliche Reaktion unseres Systems auf eine gefühlte Bedrohung. Sie ist kein Fehler, sondern ein eingebautes Warnsignal. Vereinfacht passiert Folgendes:

  • Der Körper registriert Gefahr – real (z.B. ein Feuer) oder nur im Kopf (z.B. eine Vorstellung von Scheitern).

  • Das Nervensystem schaltet in den «Alarmmodus»: Herz schlägt schneller, Atmung wird flacher, Muskeln spannen sich.

  • Der Geist produziert Szenarien: «Was, wenn …?» – oft negativ und übertreibend.

Darum fühlt sich Angst oft so körperlich an: schwitzende Hände, zittrige Knie, flauer Magen, Druck in der Brust. Psychologisch ist Angst ein Versuch des Systems, uns zu schützen. Das Problem entsteht, wenn dieses Schutzprogramm dauernd läuft – und wir Angst haben, wo keine konkrete Gefahr mehr ist.


Woher kommt Angst?

Angst hat verschiedene Quellen, die sich meist mischen: (... Kindheit)

  • Biologisch: Unser Nervensystem ist auf Überleben programmiert. Lieber einmal zu oft Angst als einmal zu wenig.

  • Biografisch: Erfahrungen, Traumata, Enttäuschungen – wenn etwas früher gefährlich oder schmerzhaft war, «merkt» sich das System: Vorsicht!

  • Sozial: Was Eltern, Schule, und Gesellschaft über Fehler, Leistung und Sicherheit vermittelt haben, prägt, wovor wir Angst haben.

  • Fantasie: Der Kopf kann aus einem kleinen Risiko ein grosses Drama machen. Der Körper reagiert dann, als wäre das Drama real.


Bei jemandem wie Roger – mit grossen körperlichen Herausforderungen, vielen medizinischen Erfahrungen und extremer Belastung – ist es völlig logisch, dass Angst eine starke Rolle spielt.

Der Körper hat gelernt:

Das Leben kann richtig gefährlich werden. Das System reagiert entsprechend sensibel.


© Roger van Klaveren, Intensivstation Spital Basel
© Roger van Klaveren, Intensivstation Spital Basel

Drei Ebenen, auf denen wir mit Angst arbeiten können

Statt Angst «wegmachen» zu wollen, ist es hilfreicher, auf drei Ebenen mit ihr zu arbeiten:


Körperübungen gegen Angst

Wenn der Körper in Alarmbereitschaft ist, helfen körperliche Signale, um zu sagen: Es ist jetzt sicher genug.

  • Langsames Atmen

  • Einatmen durch die Nase, bis 4 zählen

  • Ausatmen durch den Mund, bis 6 zählen

  • 10–20 Atemzüge so wiederholen.

Das längere Ausatmen sagt dem Nervensystem: «Gefahr vorbei, herunterfahren.»
  • Orientierung im Raum

  • Langsam den Blick durch den Raum schweifen lassen.

  • Fünf Dinge sehen und benennen: «Stuhl, Lampe, Tür, Fenster, Glas …»

  • Den Körper bewusst spüren: Füsse am Boden, Rücken an der Lehne.

Das hilft, von inneren Bildern wieder in die äußere Realität zu kommen.
  • Druck und Halt

  • Hände ineinanderpressen oder einen festen Gegenstand halten.

  • Spüren: «Ich habe Halt, ich bin hier, ich falle nicht ins Nichts.»

Besonders bei Panik das Gefühl von physischem Halt wichtig.


Gedanken mit der Angst «verhandeln»

Angst arbeitet oft mit Übertreibungen und Katastrophen. Statt diese zu bekämpfen, können wir mit ihnen ins Gespräch gehen:

  • Fragen an die Angst – hier kommen stets meine Magic Tools and Toys ins Spiel.

    • «Was willst du mir gerade sagen?»

    • «Wovor genau willst du mich schützen?»

    • «Ist die Gefahr jetzt wirklich da oder nur in meinem Kopf?»


Access Bars sind wie Ctrl + Alt + Delete + Esc für Dein Gehirn.
Access Bars sind wie Ctrl + Alt + Delete + Esc für Dein Gehirn.

Wenn der Computer hängt, drückst du nicht lange rum, sondern machst einen Reset. Genauso kann es sich mit den Access Bars anfühlen: Das System wird auf «neu sortieren» gestellt, alles darf kurz mal loslassen, und plötzlich läuft wieder mehr, als man vorher überhaupt erklären konnte. Nicht weil man alles mit Gewalt repariert, sondern weil der innere Rechner wieder ein bisschen Luft bekommt.


  • Realitätscheck

    • «Was ist die schlimmste Vorstellung – und was ist die wahrscheinlichste Realität?»

    • «Was würde ich einem wahren Freund sagen, der genau diese Angst hat?»


  • Kleine Schritte definieren

    • Angst liebt das grosse Ganze («Das wird nie klappen!“).

    • Wir brechen das in Mini‑Schritte: «Was ist ein sicherer nächster Schritt, den ich heute gehen kann?“

    • Die offenen Fragen:

      • Was ist sonst noch alles möglich?

      • Wie kann es noch besser werden als es ist?


Damit wird Angst vom «Monster» zum manchmal übervorsichtigen Berater, dem man zuhört – und dem man auch widersprechen darf.


Unterstützung & Beziehung

Angst wird grösser, wenn wir allein damit sind – und kleiner, wenn sie Platz bekommt in einem sicheren Kontakt.

  • Darüber sprechen zum GRATIS-Gespräch mit mir ▶

    • So wie Roger sich als «Schisshase» bezeichnet, schafft er Humor und Ehrlichkeit.

    • Allein das Aussprechen («Ich habe Angst») nimmt der Angst einen Teil ihrer Macht.

  • Gemeinsame Struktur


Meine Access‑Tools als «psychologische Prothesen»

So wie Rogers Beinprothesen ihm helfen, zu gehen, sind meine Access‑Formate und energetischen Werkzeuge psychologische und emotionale «Prothesen»:

  • Sie geben Halt, wenn das innere System schwankt.

  • Sie bieten neue Perspektiven, wenn Angst das Bild verengt.

  • Sie erlauben Entladung von angesammelter Spannung und Angstenergie.

Wir gehen zum Friseur, zur Kosmetik, ins Fitnessstudio oder zur Massage. Wir treffen uns mit Freunden auf ein Glas, reden, lachen und tanken neue Energie. All diese Dinge sind keine Luxusprobleme, sondern echte Bausteine für mehr Leichtigkeit und Lebensqualität.

Genauso ist es auch, wenn Angst übermächtig wird:

Es ist völlig in Ordnung, sich Unterstützung zu holen.


Meine Sessions und Tools sind kein «Luxus», sondern Hilfsmittel – genau wie Brillen, Hörgeräte oder Prothesen. Sie können dabei helfen, wieder mehr Halt, Klarheit und innere Ruhe zu finden.


Gemeinsam mit Menschen wie Roger kann daraus etwas Neues entstehen: Statt «Schisshase» als Selbsturteil zu sehen, darf es zu einer liebevollen, ehrlichen Beschreibung werden. Eine, die sich nicht kleinmacht, sondern menschlich ist.


Manchmal brauchen wir eine Prothese für die Seele – ein Hilfsmittel, das uns trägt, bis wir wieder auf eigenen inneren Füssen stehen können. Genau hier setzen meine Access‑Tools und meine Begleitung an:

  • Sie schaffen Raum, in dem Angst sein darf, ohne das Steuer zu übernehmen. Wir laden das Nervensystem ein, herunterzufahren, und den Körper, sich wieder sicher zu fühlen. Aus Panik wird dann Schritt für Schritt Präsenz.


Access Bars® SCHNUPPERKURS: Gnusch im Chopf?
30. August 2026, 11:00–15:00 UhrGnuusch im Kopf? Access Bars® Schnupperk
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Angst als Einladung statt Feind


  • Angst will schützen – sie ist kein Fehler.

  • Aber sie braucht Führung, damit sie nicht aus Schutz Panik macht.

  • Mit Körperübungen, neuen Gedanken und guter Begleitung kann aus Angst eine Einladung werden, mutiger und bewusster zu leben.


Herzlichst

Ruth


Die bisherigen LIVE-Gespräche findest Du auf YouTube und oder als Podcast.

Gibt es etwas, das Dich ganz besonders interessiert? Dann lass es uns wissen.


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Der Welt-Sepsis-Tag findet jedes Jahr am 13. September statt

  • Bis dahin bleibt diese Reise lebendig.

  • Rogers Weg geht weiter – und mit ihm die Einladung an alle, den eigenen Körper nicht länger zu übergehen.

  • Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer perfekten Antwort, sondern mit einer einfachen, offenen Frage:




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