Sei Schamlos du selbst
- Ruth Aschilier

- 24. Sept.
- 4 Min. Lesezeit
Sei herzlichst gegrüsst, du unendliches Wesen
Tja - wenn das alles nur einfach wäre. Stimmt's? Wir kennen das alle: Das Leben ist eine ständige Berg- und Talfahrt, voller Höhen und Tiefen. Wenn ich auf meinen Weg zurückblicke, wird eines klar – ich habe mir immer wieder genau die Menschen in mein Leben geholt, die mir (scheinbar zufällig) den Spiegel vorhalten sollten. Vielleicht, um mir selbst und der Welt zu beweisen, dass man, wenn man sich nur genug anstrengt, mit jedem Menschen klarkommen und alles zum Guten wenden kann. In der Hoffnung, andere durch Fürsorge und Einsatz zu verändern.
Doch dieses Erwachen mündete oft in Ernüchterung. Mein Ex-Mann war äusserlich ganz anders als mein Vater – und doch: Das Verhalten blieb identisch. Meine Wünsche und Bedürfnisse zählten erst dann, wenn man etwas von mir wollte. Hatte ich einen Wunsch, musste ich für das kleinste Entgegenkommen, ein bisschen Taschengeld, mich Woche für Woche aufs Neue beweisen, kämpfen, mir jeden Wunsch erarbeiten. Letztendlich wiederholte sich ein Szenario, das mich zutiefst geprägt hatte. Denn während den Beweiswochen, meist kurz vor der Erfüllung, fiel ich in Ungnaden. Aus der Traum! Daraus entstand ein Verhalten: Alles selber machen! Andere um Hilfe bitten, sie dann auch anzunehmen, fällt mir bis heute schwer.
Kennst du das? Immer wieder versucht man, es allen recht zu machen, andere glücklich zu sehen – oft auf Kosten der eigenen Wünsche, manchmal sogar der eigenen Identität. Ständig passe ich mich an, setze eine Maske auf: „Du kannst mir eh nichts anhaben – wenn du mich so willst, dann bitteschön.“ Doch was ist mit meinem wahren Selbst? Wann traue ich mich wirklich, ich zu sein?
Interessanterweise kam dieses Gefühl, ganz bei mir zu sein, oft nur dann auf, wenn ich meine Träume lebendig werden liess – zum Beispiel damals, bei meiner Nani, wo ich einfach nur sein durfte. Dort war kein Raum für Masken, nur für echte, stille Geborgenheit.
Aus der Not mache eine Tugend
Eine Aus- und Weiterbildung folgte der nächsten, eine Auszeichnung reihte sich an die andere, Diplome stapelten sich – und doch blieb immer das Gefühl: Irgendetwas fehlt. Erst als ich Access Consciousness kennenlernte – zugegeben, mehr aus der Not heraus – begann der Wandel. Plötzlich wurde es leichter, „schamlos ich selbst zu sein“. Genau hier setzen die 5 Elemente der Intimität an – und zeigen, wie echter Wandel und Selbstannahme wirklich möglich werden.
Übrigens - mega grins - auch mein dreizehnter Wunsch aus den letzten Raunächten. Die «5 Elemente der Intimität mit mir selbst» zu leben:
Ehren, Vertrauen, Erlauben, Dankbarkeit und Verletzlichkeit.
Diese Elemente sind viel mehr als schöne Worte – sie laden ganz praktisch dazu ein, den eigenen Wert zu erkennen und liebevoll mit sich umzugehen.
Was bedeuten die 5 Elemente der Intimität mit dir selbst?
1. Ehren
Sich selbst zu ehren heisst, mit sich respektvoll, anerkennend und wertschätzend umzugehen. Zum Beispiel: Die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen, sich Auszeiten gönnen, Nein sagen können, ohne sich schuldig zu fühlen. Es heisst auch, sich nicht von eigenen Fehlern oder Schwächen entwerten zu lassen, sondern sich in jeder Lebenslage als wertvoll zu sehen.
2. Vertrauen
Sich selbst zu vertrauen bedeutet, auf das eigene Gefühl zu hören und Entscheidungen nicht ständig zu hinterfragen. Beispiel: Du weisst eigentlich, was dir guttut – folge diesem inneren Wissen, selbst wenn andere es nicht nachvollziehen können. Vertraue darauf, dass du Herausforderungen meistern und für dich selbst sorgen kannst.
3. Erlauben
Erlauben ist, alles an dir und deinem Leben da sein zu lassen, ohne es zu verurteilen. Auch unangenehme Gefühle, alte Muster, chaotische Zeiten – alles darf da sein. Beispiel: Du erlaubst dir, traurig, wütend oder unsicher zu sein und musst dich dafür nicht verstecken. Das nimmt enormen inneren Druck raus.
4. Dankbarkeit
Dankbarkeit für sich selbst ist mehr als stolz zu sein: Es bedeutet, echte Anerkennung für das eigene Wachstum, die täglichen Schritte und das Durchhaltevermögen zu empfinden. Beispiel: Abends kurz aufschreiben, wofür du dir heute dankbar bist – etwa für Klarheit, Mut oder liebevolle Selbstfürsorge.
5. Verletzlichkeit
Verletzlichkeit ist der ehrlichste und mutigste Akt: sich anderen – und auch sich selbst – ohne Schutzmauer zu zeigen. Das heisst: Gefühle teilen, Unsicherheit zulassen, eigene Schwächen akzeptieren. Beispiel: Du sprichst offen über etwas, das dir schwerfällt, anstatt dich hinter Perfektion zu verstecken. Verletzlichkeit bedeutet, präsent zu sein, selbst wenn die Unsicherheit auslöst.
Jedes dieser Elemente ist ein Schritt zu mehr Intimität mit dir selbst. Sie helfen, alte Mauern abzubauen und Stück für Stück schamlos du selbst zu sein – mit Selbstrespekt, Vertrauen, innerer Erlaubnis, Dankbarkeit und Mut zur Offenheit.
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Access Bars®, das war mein Start in die Freiheit vor vielen, vielen Jahren....




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